Basis Buchhandlung & Antiquariat http://basis.blogsport.de Die Buchhandlung in München Fri, 05 Mar 2010 17:41:31 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en 100 Jahre St. Pauli, 6. März http://basis.blogsport.de/2010/03/05/100-jahre-st-pauli-6-maerz/ http://basis.blogsport.de/2010/03/05/100-jahre-st-pauli-6-maerz/#comments Fri, 05 Mar 2010 17:39:40 +0000 Administrator Allgemein http://basis.blogsport.de/2010/03/05/100-jahre-st-pauli-6-maerz/ Morgen, am 6. März, findet im Café Balan ab 19:00 eine Autorenlesung statt.
Vorgestellt wird anläßlich des 100. Geburtstages des FC St. Pauli das Buch
„FC St. Pauli. Das Buch. Der Verein und sein Viertel.“

In über 100 Jahren voller Höhen, Tiefen und Wunder wurde der FC St. Pauli zu einem Mythos. Intensive Recherchen in den Archiven und mehrere hundert Stunden Interviews mit den Menschen des Vereins und des Stadtviertels lassen die Geschichte des FC St. Pauli neu entstehen. Mit fast 1000 Fotos und Zeichnungen, Zeitleisten und Karten, liebevoll gestaltet bis ins Detail. Mit vielen neuen Fakten, fesselnden Texten und spannenden Sonderthemen. Ein intimes Porträt eines außergewöhnlichen Vereins in einem außergewöhnlichen Stadtteil.

Café Balan
Balanstraße 21
81669 München (S-Bahn Rosenheimer Platz)

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Demonstration zum internationalen Frauentag http://basis.blogsport.de/2010/03/04/demonstration-zum-internationalen-frauentag/ http://basis.blogsport.de/2010/03/04/demonstration-zum-internationalen-frauentag/#comments Thu, 04 Mar 2010 17:03:15 +0000 Administrator Allgemein http://basis.blogsport.de/2010/03/04/demonstration-zum-internationalen-frauentag/ asab

asab2

Flyer und Plakat zur Demo am Samstag, den 6. März in München

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Vortrag zu Peru am 18. März http://basis.blogsport.de/2010/03/03/vortrag-zu-peru-am-18-maerz/ http://basis.blogsport.de/2010/03/03/vortrag-zu-peru-am-18-maerz/#comments Wed, 03 Mar 2010 14:14:53 +0000 Administrator Allgemein http://basis.blogsport.de/2010/03/03/vortrag-zu-peru-am-18-maerz/ Peru oder Wer ist Mensch

Vortrag mit Diskussion

Donnerstag, 18. März 2010
19:00 Uhr

EineWeltHaus München,
Weltraum

Schwanthalerstr. 80 RG
MVV-Verbindung: U4/5
Theresienwiese (Ausgang
Schwanthalerstr.) & Tram
18/19 Hermann-Lingg-Str.

Eintritt frei!

Der Referent, Carlos Herz ist als Anthropologe und Soziologe Spezialist in Fragen der Dezentralisierung, Partizipation und nachhaltiger Entwicklung. Um sich in diesen Bereichen auf lokaler Ebene zu engagieren ist ein Blick auf die nationale und internationale Politik nötig. Im Mittelpunkt dieser Veranstaltung steht deshalb der Aufstand der indigenen Völker in Peru, die sich gegen den Ausverkauf des Regenwalds unter anderem durch Freihandelsabkommen der peruanischen Regierung mit den USA und der EU wehren und sich übergangen fühlen. Eberhard Albrecht vom Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit berichtet ergänzend über Erfahrungen mit der sehr ähnlichen Situation in Zentralamerika.
Welche Erfahrungen und Lektionen ergeben sich für die indigenen Organisationen und Nichtregierungsorganisationen?

Vortrag auf Spanisch mit Übersetzung ins Deutsche.

Veranstalter:

Lateinamerika AK des
Nord Süd Forums München e.V.
Gefördert durch: Landeshauptstadt München Kulturreferat

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Einladung zum antimilitaristischen Ratschlag http://basis.blogsport.de/2010/03/03/einladung-zum-antimilitaristischen-ratschlag/ http://basis.blogsport.de/2010/03/03/einladung-zum-antimilitaristischen-ratschlag/#comments Wed, 03 Mar 2010 13:03:32 +0000 Administrator Allgemein http://basis.blogsport.de/2010/03/03/einladung-zum-antimilitaristischen-ratschlag/ *Die Gebirgsjäger, das Nachleben der Vergangenheit in der Gegenwart und
der Militarismus heute*

Einladung zu einem antifaschistischen und antimilitaristischen Ratschlag
Samstag, den 20. März 2010, Gewerkschaftshaus München, Schwanthalerstr. 64
10.00 bis -17.30 Uhr

und zur Wiederaufstellungsfeier für das zu Pfingsten 2009 aufgestellte,
von der Gemeinde Mittenwald demontierte und nun wieder errichtete
Denkmal, das an die Opfer der NS-Verbrechen der Gebirgstruppe erinnert
Sonntag, den 21. März, 15.00 Uhr, Grund- und Hauptschule Mittenwald

In Mittenwald in Oberbayern finden seit 1952 alljährlich Gedenkfeiern
für die in den zwei Weltkriegen gefallenen Gebirgsjäger statt. Seit 2002
organisierte der Arbeitskreis „Angreifbare Traditionspflege“ dagegen
Proteste.
Auf das Konto der SoldatInnen-Truppe, die heute – so Ex-Kriegsminister
Struck – „unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt“, gehen zahlreiche
Kriegsverbrechen und etliche Massaker während der Naziherrschaft in Europa.
Am Beginn unserer Intervention waren wir mit der Tatsache konfrontiert,
dass keiner der Mörder in Uniform für diese Massaker verurteilt worden
war, sondern sie stattdessen als Helden gefeiert wurden. Von der
Gemeinde Mittenwald wurde diese Traditionspflege offensiv verteidigt.
Mit Zeitzeugenveranstaltungen, Demonstrationen, (versuchten) Blockaden
und einer ganzen Reihe von anderen Aktionen konnte diese
Heldenverehrung, die vor Ort als normal etabliert war, skandalisiert
werden. Zusätzlich skandalös war dabei die Tatsache, dass vom AK
„Angreifbare Traditionspflege“ nach Mittenwald eingeladene Überlebende
des Nationalsozialismus von der Gemeinde nicht einmal empfangen wurden. Dem
AK „Angreifbare Traditionspflege“ ist es gelungen, die Gemeinde Mittenwald
dazu zu zwingen, sich mit der bis dahin offensiv verdrängten und
geleugneten Schuld der Gebirgstruppe auseinanderzusetzen.
Eine stetig wachsende Öffentlichkeit in Mittenwald musste zur Kenntnis
nehmen, welche Kriegsverbrechen Gebirgsjäger zu verantworten hatten und
aktuell begehen. Der politische Druck der Kampagne trug entscheidend
dazu bei, dass sich das Mitglied des Kameradenkreises der Gebirgstruppe,
Josef Scheungraber, 2009 in München vor Gericht verantworten musste und
wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt wurde.
Seine Einheit hatte im August 1944 als „Vergeltung“ gegen
Partisanenangriffe 15 Zivilisten in Falzano di Cortona ermordet. In
Italien war er deshalb bereits 2006 verurteilt, aber nicht ausgeliefert
worden. Mit dem Münchener Gerichtsurteil wurde erstmals offiziell
anerkannt, dass es sich in Falzano um ein Kriegsverbrechen gehandelt hat.
Dieses Urteil hatte auch in der Marktgemeinde Mittenwald Konsequenzen.
Pfingsten 2009 hatte der AK „Angreifbare Traditionspflege“ vor dem
Mittenwalder Bahnhof ein antifaschistisches Denkmal aufgestellt, das im
Schwerpunkt aus Steinen besteht, die von der Gemeinde Cortona zur
Verfügung gestellt wurden.
Enthüllt wurde das Denkmal von Max Tzwangue, ehemaliger
Widerstandskämpfer der FTP-MOI, und Maurice Cling,Auschwitzüberlebender,
der nach einem Todesmarsch aus Dachau in Mittenwald befreit wurde.
Hatte die Gemeinde Mittenwald damals schleunigst das Denkmal entfernt,
so dringend suchte sie nach dem Urteilsspruch gegen Scheungraber und
Protesten eine Lösung: Und siehe da: Direkt vor dem Eingang der Grund-
und Hauptschule in Mittenwald findet sich nun ein würdiger Ort zur
Wiederaufstellung des Denkmales.
Die dazu gehörige, von der Gemeinde Mittenwald iniziierte,
Einweihungsfeier wird am Sonntag, den 21. März 2010 stattfinden.
Eingeladen sind erneut die beiden Zeitzeugen Max Tzwangue und Maurice Cling.
Mit der Denkmalaufstellung 2009 wurde von einem Teil des AK „Angreifbare
Traditionspflege“ die Kampagne in Mittenwald beendet. Auch wenn sich in
Mittenwald selbst einiges bewegt haben mag, für den Umgang mit
Entschädigungsforderungen und der militaristischen Traditionspflege gilt
das sicherlich nicht.
Allein seit Pfingsten 2009 sind neue Verfahren gegen deutsche
Kriegsverbrecher in Italien aufgerollt worden. Die Täter bleiben in der
BRD unbehelligt. Ehemalige italienische Militärinternierte streiten
immer noch
um Entschädigung für Haft und Zwangsarbeit, und das
Entschädigungsverfahren der Überlebenden und Angehörigen des Massakers
im griechischen Distomo hat im Verfahren vor dem Internationalen
Gerichtshof eine neue politische Dimension
erreicht.
Die militaristische Traditionspflege und die Frage der Entschädigung der
Opfer von Kriegsverbrechen und deren Angehöriger ist nicht nur
geschichtspolitisch von Belang. Auch wenn sich Vergleiche mit der
NS-Massenvernichtung verbieten, so ist zur Kenntnis zu nehmen, dass die
Bundesregierung Entschädigungsansprüche der Opfer von
NS-Kriegsverbrechen nicht zuletzt mit Blick auf die aktuellen
Kriegseinsätze der Bundeswehr ablehnt. Denn auch den Opfern des
verbrecherischen Angriffs auf den Tanklastzug von Kundus mit mindestens
120 Toten will die Bundesregierung keine Klagemöglichkeit gewähren. Der
aktuelle Skandal um die Sauf- und Kotzrituale der Bundeswehrgebirgsjäger
in Mittenwald zeigt, wie tief verankert die militaristische
Traditionspflege in der Truppe bis heute ist. In Afghanistan soll diese
Elitetruppe der Bundeswehr mit dem ideologischen Rüstzeug der Wehrmacht
im Marschgepäck nun angeblich für Freiheit und Menschenrechte kämpfen.

Deshalb wollen wir das Wochenende der Wiederaufstellung des Denkmals in
Mittenwald nutzen, um die Kampagne „Angreifbare Traditionspflege“
auszuwerten und gemeinsam aktuelle Fragen der antifaschistischen und
antimilitaristischen Bewegung zu diskutieren.

*Die Gebirgsjäger, das Nachleben der Vergangenheit in der Gegenwart und
der Militarismus heute*

Programm
Antifaschistischer und antimilitaristischer Ratschlag
Samstag, 20. März 2010, 10.00 bis 17.30 Uhr

10 Uhr
Grußworte: Maurice Clinq (Fédération nationale des déportés et
internés résistants et patriotes), Max Tzwangue, (ehemaliger Militanter
der FTP-MOI der Resistance), VertreterIn der Verdi Jugend Bayern

10.30 Uhr
Die Mörderische Tradition der Gebirgstruppe ist angreifbar. 8 Jahre
Kampagne gegen das Soldatentreffen in Mittenwald – was haben wir erreicht?
Markus Mohr, AK Angreifbare Traditionspflege
anschließend Diskussion

12.00 Uhr
Politische Bedeutung der aktuellen Strafverfahren gegen
NS-Kriegsverbrecher und der Entschädigungsklagen gegen die BRD
mit Wolfgang Heiermann, Köln, und Martin Klingner, Hamburg
anschließend Diskussion

13.30 Uhr Mittagspause

14.30 Uhr
Die Legitimation der aktuellen Kriege und die Traditionspflege der
Bundeswehr mit Rote Aktion Kornstraße, Hannover und Frank Brendle, Berlin
anschließend Diskussion

15.45 Pause

16.00 Uhr
Abschlussdiskussion
Militarisierung der Gesellschaft und Ansätze antimilitaristischer
Intervention mit Aktivist/-innen von Bundeswehr Wegtreten, Rote
Aktion Kornstraße und Bündnis gegen die SiKo

Moderation: NN

Ende 17:30 Uhr

Veranstalter Ratschlag: AK Angreifbare Traditionspflege
Aktiv Mitwirkende: Verdi Jugend Bayern, Bundeswehr Wegtreten,
Libertad Süd, Interventionistische Linke (IL) FreundInnenkreis München,
Rote Aktion Kornstraße, AK Distomo, DFG-VK Berlin Brandenburg
Kurt-Eisner-Verein – Rosa Luxemburg Stiftung Bayern

Veranstalter Wiederaufstellung des Denkmals: Marktgemeinde Mittenwald

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http://basis.blogsport.de/2010/03/03/einladung-zum-antimilitaristischen-ratschlag/feed/
Veranstaltung mit Referent_innen aus Honduras http://basis.blogsport.de/2010/02/25/veranstaltung-mit-referent_innen-aus-honduras/ http://basis.blogsport.de/2010/02/25/veranstaltung-mit-referent_innen-aus-honduras/#comments Thu, 25 Feb 2010 14:44:11 +0000 Administrator Allgemein http://basis.blogsport.de/2010/02/25/veranstaltung-mit-referent_innen-aus-honduras/ Nach dem Putsch in Honduras:

Welche Chancen bleiben der Demokratiebewegung?

Diskussionsveranstaltung mit Referent_innen aus Honduras:

Bertha Oliva
Gründerin und Leiterin der unabhängigen honduranischen Menschenrechtsorganisation COFADEH

Jesús Garza
technischer Koordinator von CHAAC, einer zivilgesellschaftlichen Aktionsgruppe gegen die Freihandelsabkommen mit den USA und Europa

Donnerstag

den 4. März 2010

19:30 Uhr – Raum 211/212

EineWeltHaus München

Schwanthaler Str. 80

Eintritt frei

Massive Verletzungen der Menschenrechte bei der Unterdrückung der
Demokratiebewegung waren die Folge des Putsches gegen die Regierung Zelaya
vom 28. Juni 2009. Ein Putsch, der sich trotz formaler internationaler
Verurteilung durchsetzen konnte und jetzt, nach der Regierungsübernahme
durch Porfirio Lobo Sosa, eine nationale und internationale Legitimierung
anstrebt. Die zivilgesellschaftliche Opposition dagegen hält an ihrer
Forderung nach einer grundlegenden Verfassungsreform fest.

Die Industrieländer sind daran interessiert, die bisherige Isolierung
Honduras‘ aufzugeben, um beispielsweise die seit dem Putsch auf Eis
gelegten Verhandlungen über Assoziierungsabkommen zwischen der EU und
Zentralamerika wieder aufnehmen zu können. Lobos Proklamationen einer
Politik der vermeintlichen ″nationalen Versöhnung″ passen hierbei gut
ins Konzept. Für den im März in Spanien stattfindenden
EU-Lateinamerika-Gipfel werden entsprechende Entscheidungen erwartet. Lobo
ist dazu eingeladen.

Die Verfolgung der Menschenrechtsverletzungen seit dem Putsch gehört nicht
zur Agenda der neuen Regierung. Noch kurz vor seinem Abgang wurde
Putsch-Präsident Roberto Micheletti zum Abgeordneten auf Lebenszeit
ernannt, um ihn so vor Strafverfolgung zu schützen. Auch erste
Untersuchungen gegen die am Putsch beteiligten Obersten Militärs wurden
wieder eingestellt. Die Verantwortlichen sollen straffrei davon kommen und
parallel werden auch unter der Regierung Lobo Mitglieder der
Demokratiebewegung und die Menschenrechtsaktivist_innen weiter zum Ziel von
Einschüchterung und Gewalt bis hin zu gezielten Morden.

Die beiden Gäste aus Honduras werden uns über die aktuellen Entwicklungen
im Land berichten. Wir wollen darüber debattieren, welche Möglichkeiten
wir in Deutschland haben, die sozialen Bewegungen in Honduras aktuell zu
unterstützen und die umfassende Aufklärung und strafrechtliche Verfolgung
der Menschenrechtsverletzungen zu veranlassen.

Zu den Referenten:

Bertha Oliva de Nativí ist eine honduranische Menschenrechtsverteidigerin.
Sie ist Koordinatorin bei der „Comité de Familiares de Detenidos
Desaparecidos en Honduras“ (COFADEH).

Die zentrale Aufgabe der COFADEH ist der Kampf gegen die Straflosigkeit und
eine Wiederbelebung der kollektiven Erinnerung an das
„Verschwindenlassen“. Jeden Monat treffen sich die Mitglieder der
Organisation vor dem nationalen Kongressgebäude und fordern ein Ende zur
Straflosigkeit und mehr Gerechtigkeit für die „Verschwundenen“.
COFADEH setzt sich auch für Opfer von schweren Menschenrechtsverletzungen
ein; Die Organisation untersucht und dokumentiert Fälle, fördert
Menschenrechtsbildung, und arbeitet zusammen mit anderen Organisationen in
diesem Feld. COFADEH hat beträchtlich zur Demilitarisierung und
Demokratisierung von Honduras beigetragen. Die Bedeutung ihrer Arbeit hat
seit dem Militärputsch im Juni 2009 drastisch zugenommen; COFADEH hat
seitdem Tausende von Menschenrechtsverletzungen durch das illegale Regime
dokumentiert.

Jesús Garza ist ein Menschenrechtsaktivist in Honduras. Er arbeitet als
technischer Koordinator der honduranischen Koalition der Bürgeraktion,
CHAAC (Coalición Hondureña de Acción Ciudadana). Er ist auch aktiv in der
Widerstandsfront gegen den Militärputsch in Honduras (Frente Nacional
contra el Golpe de Estado en Honduras). Zuvor war er mehrere Jahre
Generalsekretär der honduranischen FIAN-Sektion, zwischen 2004 und 2008
Mitglied im Vorstand der internationalen der Menschenrechtsorganisation
FIAN (Food First Information and Action Network).

CHAAC ist ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen, das sich
durch Koordinierung und Dialog für wirtschaftliche Solidarität einsetzt.
Das soziale Netzwerk schlägt wirtschaftliche, politische und soziale
Alternativen vor und hat in den vergangenen Jahren intensiv zu den
Verhandlungen über ein Assoziierungsabkommen zwischen Zentralamerika und
der Europäischen Union gearbeitet.

Die Widerstandsfront gegen den Militärputsch in Honduras ist eine breite
Koalition von honduranischen Organisationen, politischen Parteien und
sozialen Bewegungen, die durch Methoden des zivilen Ungehorsams die
Demokratie in Honduras wiederherstellen wollen.

Aufrufende Organisationen:

Venezuela Avanza München

Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit

FIAN München

Kurt-Eisner-Verein/Rosa-Luxemburg-Stiftung

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Sergio Bologna am 17. März in München http://basis.blogsport.de/2010/02/23/sergio-bologna-am-17-maerz-in-muenchen/ http://basis.blogsport.de/2010/02/23/sergio-bologna-am-17-maerz-in-muenchen/#comments Tue, 23 Feb 2010 15:50:36 +0000 Administrator Allgemein http://basis.blogsport.de/2010/02/23/sergio-bologna-am-17-maerz-in-muenchen/ Sergio Bologna: Die Zerstörung der italienischen Mittelschicht und der Aufstieg Silvio Berlusconis

am Mittwoch, 17. März 2010

Die politischen Erfolge von Berlusconi, seiner Bewegung „Forza Italia“ und der mit ihr verbündeten „Lega Nord“ in dem durch die Tradition der Arbeiterbewegung geprägten Italien sind schwer erklärlich. Nach Sergio Bologna liegt der Schlüssel zum Verständnis dieser Entwicklung vor allem in der radikalen Umwälzung der italienischen Sozialstrukturen seit Anfang der neunziger Jahre. Die Privatisierungswelle, die extreme Verkleinerung der Unternehmen, eine forcierte Flexibilisierung der Arbeitsverhältnisse und eine außerordentliche Zunahme der selbstständigen Arbeitnehmer kennzeichnen diesen Wandel. Heute sind ein Viertel der Beschäftigten in Italien sogenannte „selbstständig Arbeitende“.
Sergio Bologna, ehemaliger Hochschullehrer in Italien und Deutschland, ist Mitglied des Vorstands der freien Gewerkschaft der selbstständigen Arbeit in Italien. Autor von: „Die Zerstörung der Mittelschichten. Thesen zur neuen Selbstständigkeit“ (Graz, 2006).

EG 12 E Gasteig + Vortragssaal der Stadtbibliothek + mi 20.00 Uhr + 17.3.2010 + € 6.--

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http://basis.blogsport.de/2010/02/23/sergio-bologna-am-17-maerz-in-muenchen/feed/
Ein Abend mit Nanni Balestrini http://basis.blogsport.de/2010/02/23/ein-abend-mit-nanni-balestrini/ http://basis.blogsport.de/2010/02/23/ein-abend-mit-nanni-balestrini/#comments Tue, 23 Feb 2010 15:49:36 +0000 Administrator Allgemein http://basis.blogsport.de/2010/02/23/ein-abend-mit-nanni-balestrini/ Ein Abend mit dem italienischen Autor Nanni Balestrini
Moderation: Peter O. Chotjewitz
am Dienstag, 9. März, 19 Uhr in der Black Box in München

Nanni Balestrini, 1935 in Mailand geboren, zählte in den sechziger Jahren zu den Mitbegründern der Gruppo 63, einer neoavantgardistischen Strömung in Italien. In der Folge entfaltete er eine weitgespannte künstlerische Tätigkeit: experimentelle Lyrik, Theater, Romane, Ausstellungen. „Sein Werk reflektiert wie kaum ein anderes die jüngere Sozialgeschichte Italiens. Es stellt den Versuch dar, ästhetische und politische Avantgarde miteinander zu verbinden.“ (Jürgen Schneider). In seiner in Deutschland jüngsten Veröffentlichung Tristano zeigt sich Balestrini von seiner experimentellen Seite: In den sechziger Jahren erschien sein Roman Tristano bei Feltrinelli – als normales Buch. Erst vier Jahrzehnte später konnte Balestrini seinen radikalen Plan, die Bestandteile des Buches zu zerlegen und vom Rechner willkürlich kombinieren zu lassen, dank digitaler Drucktechnik, verwirklichen.
Peter O. Chotjewitz, freier Schriftsteller, Jurist sowie Übersetzer der Werke von Balestrini, lebt in Italien und Stuttgart.
In Zusammenarbeit mit der Basis Buchhandlung und dem Italienischen Kulturinstitut München.

EG 8 E Gasteig + Black Box + di 19.00 Uhr + 9.3.2010 + € 6.--

wichtige Bücher von Ballestrini:

1971: Wir wollen alles (Vogliamo tutto), Verlag Assoziation A, dt. von Peter O. Chotjewitz
1987: Die Unsichtbaren (Gli invisibili), Verlag Assoziation A
1988: Die goldene Horde (L’orda d’oro), mit Primo Moroni, Verlag Assoziation A
1989: Der Verleger (L’editore), Verlag Assoziation A
1994: I furiosi. Die Wütenden, ID-Verlag
2004: Sandokan. Eine Erzählung der Camorra (Sandokan, storia di camorra), Verlag Assoziation A
2008: Die große Revolte. Romantrilogie, Verlag Assoziation A

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Buchvorstellung: Über Marx hinaus http://basis.blogsport.de/2010/01/13/buchvorstellung-ueber-marx-hinaus/ http://basis.blogsport.de/2010/01/13/buchvorstellung-ueber-marx-hinaus/#comments Wed, 13 Jan 2010 16:57:37 +0000 Administrator Allgemein http://basis.blogsport.de/2010/01/13/buchvorstellung-ueber-marx-hinaus/ Über Marx hinaus – Arbeitsgeschichte und Arbeitsbegriff in der
Konfrontation mit den globalen Arbeitsverhältnissen des 21. Jahrunderts

20:00 Uhr, Donnerstag, 14. Januar 2010
Ort: KommTreff, Holzapfelstraße 3, München-Westend
Eintritt: 5,- / 3,-

Wie steht es heute um die Marx’schen Geschichtsprognosen und um sein Verständnis von Arbeit? Ist es nicht an der Zeit, die Beziehungen zwischen Arbeitsgeschichte und Arbeitsbegriff neu zu durchdenken und das konzeptionelle Instrumentarium zu erweitern?
Autorinnen und Autoren aus aller Welt erörtern diese Fragen, um Reichweite und Aktualität der Marx’schen Theorie auf der Höhe der Zeit
auszuloten.

Der Herausgeber Karl Heinz Roth musste leider absagen, aber Max Henninger, der den Beitrag „Arbeit, Armut, Entwicklung – Zur Kritik der Marx’schen Begriffbestimmungen“ beigesteuert hat, wird das Buch „Über Marx hinaus“ vorstellen. Wir hoffen auf zahlreichen Besuch und eine lebhafte Diskussion.

Veranstalter:
Ökumenisches Büro e.V. und Basis Buchhandlung

Oeku Buero
Basis-Buch

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Atlas der Globalisierung 6.11.2009 http://basis.blogsport.de/2009/10/27/atlas-der-globalisierung-6112009/ http://basis.blogsport.de/2009/10/27/atlas-der-globalisierung-6112009/#comments Tue, 27 Oct 2009 16:55:18 +0000 Administrator Allgemein http://basis.blogsport.de/2009/10/27/atlas-der-globalisierung-6112009/ Wir laden herzlich ein zu einer Veranstaltung, in der Basis Buchhandlung & Antiquariat, am 6.11.2009 um 20:00 Uhr:

Tarik Ahmia (Taz Redakteur) und Andreas Zumach (Freier Journalist) sprechen zum Thema „Die multiple Systemkrise“: Der Bankrott der Finanzmärkte war nur eines von mehreren Krankheitssymptomen des globalen Kapitalismus. Zeitgleich erlebt die Welt eine Ressourcen- und Umweltkrise, eine Krise des globalen Klimawandels und der globalen Ungerechtigkeit. Ansätze für ein nachhaltiges, soziales und global anwendbares Lebens- und Wirtschaftsmodell müssen die verschiedenen Krisen „zusammenzudenken“.

Ahmia und Zumach präsentieren den neuen „Atlas der Globalisierung“, herausgegeben von Le Monde diplomatique.
Organisiert wurde die Veranstaltung von der tageszeitung/Berlin zusammen mit der Basis Buchhandlung.

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http://basis.blogsport.de/2009/10/27/atlas-der-globalisierung-6112009/feed/
Seminarankündigung: Macht [t] raum EU http://basis.blogsport.de/2009/10/21/seminarankuendigung-macht-t-raum-eu/ http://basis.blogsport.de/2009/10/21/seminarankuendigung-macht-t-raum-eu/#comments Wed, 21 Oct 2009 12:43:33 +0000 Administrator Allgemein http://basis.blogsport.de/2009/10/21/seminarankuendigung-macht-t-raum-eu/ Seminarankündigung: Macht [t] raum EU

20. – 22. November 2009
Grafrath bei München / Hans-Leipelt-Haus
Fragen & Anmeldung: eu@oeku-buero.de
Anmeldung bis spätestens 8. November 2009
Teilnehmer_innenbeitrag: 30 Euro (erm. möglich)

Fahrtkosten können teilweise erstattet werden
Kinderbetreuung wird organisiert
www.oeku-buero.de/EU-Aussenpolitik.html

Mit dem Zusammenwachsen der EU formiert sich ein wirtschaftlicher, politischer und militärischer Macht-Raum mit dem Ziel, die EU „zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt“ zu machen und „die Stärkung der Rolle Europas in der Welt“ voranzutreiben. Dieser Macht-Traum findet sich in diversen Strategiepapieren der EU.
Das außenpolitische Engagement der EU konzentriert sich nicht mehr ausschließlich auf die Außenhandelspolitik, sondern erstreckt sich mittlerweile sowohl auf die Bereiche Sicherheits- und Entwicklungspolitik als auch auf die Regulation von Migration. In der EU-Sicherheitsstrategie wird formuliert: „Jede Situation erfordert den kohärenten Einsatz unserer Instrumente, einschließlich politischer, diplomatischer, entwicklungspolitischer und humanitärer Instrumente, sowie der Instrumente der Krisenreaktion, der wirtschaftlichen und handelspolitischen Zusammenarbeit und der zivilen und militärischen Krisenbewältigung.“
Konkret heißt das: Die EU-Agentur Frontex lässt mit Kriegsschiffen an den Außengrenzen der EU patroullieren, Militäreinsätze werden als Entwicklungshilfe abgerechnet und Freihandel wird über Menschenrechtsdiskurse durchgesetzt.
In dem Wochenendseminar Macht [t] raum EU werden wir uns mit der Außenpolitik der EU beschäftigen. Dabei konzentrieren wir uns auf die Bereiche Freihandel, Entwicklungspolitik, Militarisierung und Migration und nehmen deren Verflechtungen unter die Lupe. Wir wollen außerdem der Frage nachgehen, wie es der EU gelingt, sich in der breiten Öffentlichkeit als demokratisches Projekt darzustellen. Was können linke Bewegungen dem entgegensetzen?

Referent_innen
Bernd Kasparek / Karawana für die Rechte von Flüchtlingen zu Migration und Frontex
Ismail Küpeli / IMI + Kritische Online-AG „Neue Kriege“ zu Militarisierung und Failed States
RAK – Rote Aktion Kornstrasse zu Widerstand und Militarisierung
Eberhard Albrecht / Ökumenisches Büro zu Freihandel
Andrés Schmidt / Zara Pfeiffer zu Entwicklungspolitik

Programm
FREITAG
17:00 Anreise
19:00 Abendessen
20:00 Macht-Raum – Macht-Traum: Ansichten der EU /EU-Arbeitskreis, Ökumenisches Büro

SAMSTAG
08:00 Frühstück
09:30 Input-Referate der Referent_innen zu Freihandel, Entwicklungspolitik, Militarisierung, Migration
11:00 Gemischte Doppel: Verknüpfung, Verschränkung, Verbindung der Themenbereiche.
12:30 Mittagessen
14:30 Workshops Teil 1
16:00 Kaffee & Kuchen
16:30 Workshops Teil 2
19:00 Abendessen
20:00 Karten, Töne, Bilder

SONNTAG
08:00 Frühstück
09:30 Von rauchenden Köpfen, über beschmiertes Papier zu brennenden Tigern.
12:30 Mittagessen
13:30 Abreise

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